AG Feministisches Kuratieren

Termine:

9.3.2017, 17:00-20:00
30.5.2017, 17:00-20:00
17.11.2017, 17:00-20:30 mit Katja Kobolt https://kkobolt.wordpress.com/about/

FK May 2017 Bas Baker

Die AG Feministisches Kuratieren möchte einen regelmäßigen Austausch zu Perspektiven und Praxen intersektionalen feministischen Kuratierens initiieren.

In einer Gruppe interessierter Kurator*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen wird sich mit Inhalten und Strukturen, Handlungsfeldern und -formaten auseinandergesetzt. Zusammen möchten wir in Richtung eines Leitfadens – oder simply Inspirationen – solidarischen feministischen Handelns in Bezug auf das Feld des Kuratorischen arbeiten. Die Idee dazu kam letzten Sommer während des von der AG Arbeit / Haben und Brauchen anlässlich ihrer Posterpublikation We imagine a persona organisierten Frühstücks auf.

Wir versuchen möglichst vielfältige Erfahrungen, Politiken, Diskurse und Praxen einzubeziehen, die gegenwärtige Feminismen prägen, und diese gemeinsam produktiv zu machen für Fragen wie z.B.: Was verstehen wir überhaupt unter feministischem Kuratieren? Welche Themen, Fragen und Problematiken stellen sich in dieser Hinsicht? Welchen politischen Handlungsbedarf sehen und definieren wir? Was sind die Kontexte, in die wir intervenieren (wollen)? Inwiefern kann von einem Wir gesprochen werden? Wie können solidarische, inklusive Strukturen und Praxen im Kunstfeld aussehen, geschaffen und umgesetzt werden? Welche Allianzen mit weiteren macht- herrschaftskritischen Perspektiven sind heute notwendig? Wie arbeiten wir zusammen?

Dies sind erste Fragen. Wir stellen uns vor, dass die inhaltlichen Schwerpunkte der Treffen jeweils von der Gruppe gemeinsam festgelegt werden und sich jeweils eine oder mehrere Personen finden, das nächste Treffen mit einem diskursiven, künstlerischen oder anderen Input vorzubereiten. Langfristig geht es uns um das gemeinsame Erarbeiten und praktische Umsetzen von Möglichkeiten, ungleichen, ausschließenden und marginalisierenden Strukturen und hegemonialen Repräsentationsformen im Kunstfeld, mit solidarischen und inklusiven Praxen sowie queeren Repräsentationsformen entgegenzutreten.

Das in den Gesprächen und Inputs erarbeitete Wissen wird in einem begleitenden Blog dokumentiert, aufgearbeitet und gebündelt, um es langfristig als Arbeits- und Diskussionsgrundlage für alle nutzbar zu machen.

Initiiert von alpha nova & galerie futura und District.