Beratung (Konzeptentwicklung und Antragsstellung) für Frauen aller künstlerischen Bereiche:
 Jeden Donnerstag 16:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung. / Coaching and support in conceptional work and application for women from all artistic fields: Thursdays 4:30 – 6:30 P.M. and on appointment.

ROUND TABLE-Gespräche für Kulturproduzentinnen: Jeden 2. Monat lädt die alpha nova-kulturwerkstatt Frauen aus künstlerischen und kulturproduzierenden Bereichen zum Treffen für inhaltlichen Austausch, Vernetzung, Coaching, Fortbildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit ein. Unter bestimmten Schwerpunkten werden dazu wechselnde Expertinnen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Bildung eingeladen. Für Termine checkt bitte regelmäßig unsere Homepage unter AKTUELL.

Vokale Performancekunst als feministische Praxis

Buchpräsentation, Gespräch & Performance

Freitag, 24.2.2017, 19:30

 

Vokale Performancekunst als feministische Praxis. Meredith Monk und das künstlerische Kräftefeld Downtown New York von 1964 bis 1979

Buchpräsentation
Dr. Marie Anne Kohl

Die vokale Performancekunst ist zuvor als eine in den USA der 1970er Jahre von Frauen initiierte, neue Kunstform definiert worden. Über diese Tatsache der herausragenden Rolle von Frauen als Akteurinnen hinausgehend ist jedoch die Frage, worin die Gründe für diesen Umstand gelegen haben, und inwiefern die vokale Performancekunst selbst als feministische Praxis verstanden werden kann. Dieser Frage folgend und die Akteur_innen sowie die Kriterien der vokalen Performancekunst in den Blick nehmend rückt ein weiterer, bislang unbenannter wichtiger Kontext für die junge Kunstform ins Gesichtsfeld: Der Raum Downtown New York. Das sich ab den 1960er Jahren neu herausbildende künstlerische Kräftefeld Downtown hatte eine ausschlaggebende Bedeutung für die Entstehung der jungen Kunstform. Meredith Monk, die als wichtige Pionierin der vokalen Performancekunst und der so genannten erweiterten Stimmtechniken  gilt, ist zugleich als eine zentrale Figur des künstlerischen Kräftefelds Downtown zu verstehen. Anhand ihrer Arbeiten können paradigmatisch für die frühe vokale Performancekunst deren Kriterien als feministische Praxis und als Downtown-Praxis vorgestellt werden.

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Performance
Muyassar Kurdi

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Foto: Gianna Leo Falcon

In verschiedenen künstlerischen Konstellationen erprobt die Performance-Künstlerin und Musikerin Muyassar Kurdi das kritische Potential von Stimme, um phallogozentristischen Repräsentationsstrukturen zu entfliehen. Ihre Performances konzipiert sie als Experimente, die eine sprachlose, aber keineswegs stumme Kommunikation mit dem Publikum anstreben. Über die Immaterialität der Stimme gelangt Kurdi zur Materialität des Körpers. In ihrer performativen Praxis wendet sie sich der Sound- und Bewegungsimprovisation zu. An vielen Stellen lässt die konzeptuelle Offenheit, wenn auch oft unbemerkt, kritische Inhalte durchsickern. Kurdis neueste Kreation ist ein Zusammenführen von selbst gemachten elektronischen Instrumenten, Skulptur, Stimme und Tanz.

In various artistic constellations, the performance artist and musician Muyassar Kurdi probes the critical potential of the voice regarding phallogocentric structures of representation. Her experimental performances aim at a speechless but by no means silent communication with the audience. Through the immateriality of the voice Kurdi attains the materiality of the body. Muyassar Kurdi’s performative practice consists of sound and movement improvisation. The conceptual openness allows, often unnoticed, the leaking of critical thoughts. Kurdi’s newest creation is an assemblage of home-made electronic instruments, sculpture, voice and dance.

 

Marie-Anne Kohl ist promovierte Musikwissenschaftlerin mit einem kulturwissenschaftlichen, postkolonialen und feministischen Schwerpunkt. Derzeit ist sie als Postdoc wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Musiktheater an der Universität Bayreuth. Zuvor hatte sie von 2012-2015 gemeinsam mit Katharina Koch die Künstlerische Leitung der alpha nova kulturwerkstatt & galerie futura inne.

Muyassar Kurdi is a Brooklyn-based interdisciplinary artist. Her work encompasses sound, extended vocal technique, performance art, movement, photography, and film. She has toured extensively in the U.S. and throughout Europe, including the Netherlands, Denmark, Italy, France, Switzerland, Germany, Austria, and the UK in both England and Scotland. Kurdi studied voice and dance with legendary vocalist, dancer and recording artist Meredith Monk via The House Foundation, as well as learning the Japanese dance tradition of Butoh with Tadashi Endo, director of the Butoh Center MAMU. She also explored Butoh with Mexican master of the form Diego Piñon among others throughout Chicago, NYC, Berlin, and Vienna. She currently studies with Juilliard faculty member Janis Brenner, also a member of the Meredith Monk Vocal Ensemble.
Muyassar Kurdi ist eine in Brooklyn ansässige Künstlerin, die mit Sound, Gesangstechnik, Performance-Kunst, Bewegung, Fotografie und Film arbeitet. Kurdi komponiert Musik für Gesang, Harmonium, Klavier, Leier, Autoharp und Theremin, sowohl solo als auch in Kollaborationen. Kurdi studierte Stimme und Tanz bei Meredith Monk und den japanischen Tanz Butoh bei Tadashi Endo, dem Direktor des Butoh Centre MAMU in Göttingen, und Diego Piñon. Gegenwärtig studiert sie bei Janis Brenner, Mitglied der Juilliard Fakultät und des Meredith Monk Vocal Ensemble. Sie tourt in den USA und in vielen Ländern Europas.

http://muyassarkurdi.com/

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Die Veranstaltung findet in kuratorischer Zusammenarbeit zwischen Lawinia Rate und alpha nova & galerie futura statt.

Konflikten klarer & gelassener begegnen

Rhetorik-Empowerment-Training für Frauen*

mit Julia Lemmle

Sonntag, 11.12.2016 / 11:00 – 17:00

Verbindliche Voranmeldung bis zum 4.12. unter mail@alpha-nova-kulturwerkstatt.de
Unkostenbeitrag: 40-50 Euro nach Selbsteinschätzung

 

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Die Kollegin, die einfach mein Nein nicht hört, der Auftraggeber, der im Nachhinein noch mehr fordert, die Freundin, die sich nicht an Terminabsprachen hält oder das bevorstehende familiäre Beisammensein unterm Weihnachtsbaum, das ganz besonders nett und gemütlich sein soll, oft aber schon im Vorfeld zu Streit und Ärger führt – wir kennen solche Situationen, die uns Kraft kosten, weil wir nicht (mehr) wissen, wie wir damit umgehen sollen. Vielleicht haben wir schon einige Strategien versucht, vielleicht befürchten wir negative Folgen, wenn wir das Problem direkt ansprechen.
Der Workshop bietet die Gelegenheit, hilfreiche Zugänge, Techniken & Strategien zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten anhand der eigenen Beispiele kennenzulernen.
Dabei geht es im ersten Schritt um die innere Selbst-Klärung und Bewusstheit des eigenen Ziels.
Was ist es tatsächlich, dass mich so ärgert oder traurig macht? Was will ich mit dem Gespräch erreichen? Welche Art von Beziehung wünsche ich mir mit der/dem Anderen?
Im zweiten Schritt gibt es die Gelegenheit kommunikative Methoden direkt praktisch zu erproben.
Die Verbindung mit Körpersprache, Haltung und Atmung zieht sich durch den Tag. Das Seminar richtet sich nach den Bedürfnissen & Wünschen der Teilnehmerinnen. Praxis-Übungen, gegenseitige Bestärkung und Spaß stehen im Vordergrund!
Trainerin: Julia Lemmle – Veränderung begleiten – ist Coach und Kommunikationstrainerin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Empowerment und Selbstsorge für Frauen*. Überzeugungskraft entsteht durch (innere) Klarheit und Präsenz – deshalb arbeitet sie auch mit Methoden aus dem Theater und Achtsamkeitsübungen.

Feministische Räume in Kunst und Politik. Ein generationsübergreifendes Gespräch

Donnerstag, den 25.8.2016, 19:00

im Projektraum Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Podiumsgespräch mit:

Sharon Adler, Gründerin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin – Online Magazin für Frauen, Fotografin, Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN – Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft

Madeleine Bernstorff, Filmkuratorin, Filmemacherin, Autorin, Dozentin

Teena Lange, Kuratorin für Performance Kunst, Künstlerische Leiterin Grüntaler9, Mitglied im Rat für die Künste

Sandrine Micossé-Aikins, Kuratorin, Kunstwissenschaftlerin, Aktivistin, Kuratorin, Kunstwissenschaftlerin, Aktivistin, Geschäftsleitung Kubinaut – Berliner Projektfonds kulturelle Bildung

Moderatorin: Dr. Marie-Anne Kohl (Universität Bayreuth, Co-Leiterin alpha nova & galerie futura 2012-2015)

Hommage an Gulabi Gang, Anna S. von Holleben, Welcome to Futuristan, 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem intergenerativen Gespräch soll der Frage nachgegangen werden, wie feministische Fragestellungen und Positionierungen für künstlerisches Arbeiten an Gesellschafts-, Lebens- oder Subjektentwürfen produktiv gemacht werden konnten, es zukünftig können und welche (Re)präsentationsräume dafür geschaffen werden müssen. Feministisches Kunstproduzieren steht seit jeher in enger Verknüpfung mit politischer Positionierung. Die vornehmlichen Auseinandersetzungen mit Körper, Sexualität, Identität und weiblicher Erfahrung der 1970er Jahre haben sich diversifiziert und neue Inhalte sind dazugekommen. Gegenwärtig stehen oft Fragen nach dem Zusammenwirken verschiedener Identitätsmerkmale und nach Repräsentationspraxen zur Debatte, aber auch nach Erfahrungen von Ungleichheit, Ausschlüssen und die Reflexion von machtvollen Strukturen, deren Teil jede_r einzelne ist. Im Panel möchten wir verschiedene Perspektiven diskutieren, die heutige und zukünftige  Selbstverständnisse und Motivationen feministischer Kunstproduktionen hinsichtlich ihrer Inhalte, Sichtbarkeiten und Bedingungen thematisieren. Gibt es angesichts tiefgreifender globaler Krisen vermehrt das Bedürfnis, sich zum Weltgeschehen zu positionieren? Was könnte feministische Verortung in dieser Hinsicht ausmachen und wo finden Feminismen ihre identitätsstiftenden Fragen über die Themenkreise der Geschlechteridentitäten und Geschlechtergerechtigkeit hinaus? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten für feministische Fragestellungen in der Kunst bietet die Kooperation mit institutionellen, mit kommerziellen Orten oder Räumen der freien Szene, welche virtuelle Plattformen mit einschließen? Die Frage nach (Re)präsentationsformen und -orten bedarf auch einer kritischen Auseinandersetzung damit, wer die Akteur_innen der jeweiligen Räume sind und welche unterschiedlichen Privilegien und Ressourcen sie haben.

In Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

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Das Podiumsgespräch ist Teil des Rahmenprogramms von WELCOME TO FUTURISTAN. 30 Jahre galerie futura

Meerjungfrau, Cyborg, Hydra, Hexe und …?

Feministische Manifeste und ihre Identifikationsfiguren. Eine Einladung zur utopischen Spekulation

Performance -Workshop, Sonntag, den 14.8.2016, 15:00-18:00

Felicita Reuschling mit ninotschka in Kooperation mit v.a.m.p.s. und Joel Vogel

 

 

In dem Workshop wollen wir angeregt von Figuren aus Manifesten und feministischen Gegen-Erzählungen einen affektiven und kreativ-performativen Zugang zur Thematik der utopischen Spekulation ermöglichen. Anhand von ambivalenten symbolischen Figuren wie Meerjungfrau, Cyborg, Hexe, Hydra oder Gorilla, die historisch und je nach Perspektive immer wieder anders gedeutet wurden, wollen wir Herausforderungen und Potentiale für die Gegenwart von feministischen Utopien ausloten.
Der Workshop ist eine Einladung zur gemeinsamen Performance und Reflexion der eigenen Erfahrungen, zu dem wir einen Fundus für die Ausgestaltung der Figuren zur Verfügung stellen.

Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Feministische Manifeste setzt thematisch „Feminist Stories – Strategien der Wieder/Aneignung“ (Felicita Reuschling 2015) fort, indem sie die gegenwärtigen Motivationen für eine Aktualisierung feministischer Theorie und künstlerischer Praxis seit 1968 im intergenerationellen Dialog erforschen.

Veranstaltung bei FACEBOOK

Bild: Laura Maikowski

Welcome to Futuristan. 30 Jahre galerie futura

Erlebbares Archiv 18.5. – 30.7.2016, Do. 13-19 Uhr, Fr.-SA. 16-19 Uhr + Rahmenprogramm

Ausstellung Welcome to Futuristan im Kunstquartier Bethanien 6.8.-27.8.2016, täglich 14-19 Uhr + Rahmenprogramm

GESAMTPROGRAMM

Strategisches Frühstück für Kulturarbeiter*innen

Posterlaunch der AG Arbeit am Sonntag 26.6.2016 von 11 – 14 Uhr

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Das Poster der AG Arbeit beschäftigt sich mit den Ausschlüssen und Ungleichheiten, die das Kunstfeld prägen und thematisiert die prekären Arbeitsbedingungen von Kulturarbeiter*innen in dieser Stadt. Wir nutzen das gemeinsame Frühstück um uns zu einzelnen Schwerpunkten des Posters auszutauschen, in Kleingruppen weiterzuarbeiten und uns mit euch zu vernetzen.
Bitte bringt eine Kleinigkeit für das gemeinsame Frühstück mit.

Die AG Arbeit ist Tatjana Fell, Alice Münch, Inga Zimprich, Moira Zoitl und hat sich im Rahmen von Haben und Brauchen im Februar 2014 gegründet. Wir beschäftigen uns mit künstlerischer Arbeit ausgehend von unseren persönlichen Erfahrungen, die wir gemeinsam politisieren. Wir treffen uns regelmäßig ein Mal im Monat.

http://www.habenundbrauchen.de/2015/12/ag-arbeit/

https://www.facebook.com/events/1108782692513226/

Das Poster wurde gefördert durch die Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin

Künstlerinnen International

Videoinstallation und Gespräch mit der Künstlerin Michaela Melián

19. Mai 2016, 19:00

kuratiert und moderiert von Felicita Reuschling

Die Installation „Silvia Bovenschen und Sarah Schumannn“ 2012 von Michaela Melián portraitiert die beiden Feministinnen in der Rückschau auf die gemeinsam organisierte Ausstellung „Künstlerinnen International“ 1977. Die Künstlerin Melián  formuliert mit ihrer Arbeit eine Form von feministischer Genealogie, die als Bezugspunkte ihrer eigenen Geschichte sichtbar gemacht werden. Im Gespräch mit Melián werden von der künstlerischen Arbeit ausgehend die Bedeutung feministischer Genealogien und die gesellschaftliche Sichtbarkeit/Relevanz von Künstlerinnen heute thematisiert. Bedeutungen und Nachwirkungen der Ausstellung „Künstlerinnen International“ sollen im Dialog mit der Künstlerin exemplarisch diskutiert und beleuchtet werden, was feministische Perspektiven damals und heute sichtbar machen können. Auch in ihrer aktuellen Einzelausstellung „Electric Ladyland“  im Lenbachhaus München (bis 12.6.2016) führt die Künstlerin unter anderem ein Anliegen fort, das sich konsequent durch ihr Werk zieht: von der Geschichtsschreibung übergangene Frauen, die für die Kulturgeschichte eine Rolle spielten, erfahren eine Sichtbarkeit. In „Electric Ladyland“  geht es indes nicht um eine historische Persönlichkeit, sondern um eine fiktive, um die Kunstfigur der Olympia aus Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von 1881 – ein Werk zu Beginn der Pariser Moderne.

Michaela Melián ist Künstlerin und Musikerin, Mitglied der Gruppe F.S.K., Professorin für zeitbasierte Medien an der HfbK Hamburg. Melián lebt in München und Hamburg.
http://www.michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

Felicita Reuschling, ist als freie Kulturproduzentin, Autorin und Herausgeberin in Berlin tätig, schwerpunktmäßig interessiert an einem Dialog zwischen unterschiedlichen feministischen Generationen und Positionen in Geschichte und Gegenwart.

Die Veranstaltung ist eine Fortsetzung der unabgeschlossenen Reihe „Feminist Stories – Strategien der Wieder/Aneignung“, kuratiert von Felicita Reuschling.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms zum 30jährigen Jubiläum der galerie futura statt. Gesamtprogramm

Veranstaltung auf facebook

Bild: Michaela Melián, „Silvia Bovenschen und Sarah Schumann“, 2012, 3 channel video and audio installation (detail), 60 min
VG Bildkunst

BURNING WORDS

Performance – Installation

FALL ARRIVALS, a video installation by Lisskulla Moltke-Hof, on view from February 17-20, 4-7 pm

BURNING WORDS a performance with Biliana Voutchkova – violin, Matthias Bauer – double bass, Ingo Reulecke – dance, Lisskulla Moltke-Hof – visuals

February 20th, 7 pm, admission: 7-10 €

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bw 8BURNING WORDS is a migratory concern. A mirage, which at the same time is a truth. It is performed as a deconstructed visualisation of messages and meanings that surround us. Bits and pieces of every-day historical facts that invade our trains of thought, which, as transparencies, weave the cloth of life of which we are composed.

BURNING WORDS is an improvisational performance, The performers of the piece – a violinist, a double bassist, a dancer and a visual artist, all relate to each other and each others sounds, words, movements. Visually, orally, and musically. In context.

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FALL ARRIVALS – installation by Lisskulla Moltke-Hoff

FALL ARRIVALS, a video installation, is also a migratory concern. A point of view of the eternal wanderer, at times meeting up with something basic, a resting place, only to resume the pursuit of his inner better world. The quest for a mirage.         

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Biliana Voutchkova

Die Geigerin Biliana Voutchkova ist Solo und Kammermusikerin. Mit großer Hingabe interpretiert, komponiert und improvisiert sie vor allem im Bereich der Neuen Musik und in experimentellen Klang und Bewegungs-Projekten. Biliana war bereits weltweit auf zahlreichen Festivals zu hören (wie Tanglewood, “Pèlerinages” Kunstfest Weimar, März Musik, Borealis, Holland Festival, KunstFestSpeiel Herrenhausen, Reheat/Kleylehof, Rainy Days) und trat in vielen Konzertreihen und auf verschiedenen alternativen Bühnen auf, wie u.a. am Weill Recital Hall/Carnegie Hall und Knitting Factory/New York, Jordan Hall/ Boston, RADIALSYSTEM V und Ausland/Berlin und Suntory Hall/Tokyo. Sie lebt in Berlin und arbeitet mit Tänzern, Komponisten, Bildenden Künstlern, solo und mit verschiedenen musikalischen Partnern zusammen, wie zB. mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Splitter Orchester, Ensemble Mode rn, Mozaik Ensembles, LUX:NM, Ensemble unitedberlin, Grapeshade, ua..

www.bilianavoutchkova.net

Ingo Reulecke

Nach seiner zeitgenössischen Tanzausbildung studiert Ingo Reulecke Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. 1994 und 1997 erhält er Stipendien vom Berliner Kultursenat und 1998/99 vom DAAD für Studienaufenthalte in New York City. 1999-2004 arbeitet er als „Choreographer in Residence“ in der Tanzfabrik Berlin, 2001 als Artist in Residence in Fylkingen (Stockholm) und 2002 als Artist in Residence am Choreografischen Zentrum Essen für „gleich.gültig 2. Seine Choreografien werden mehrfach ausgezeichnet und zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland eingeladen. 2008 künstlerische Leitung der TanzMedienAkademie im Rahmen des Kunstfestes Weimar.

Seit 2000 zahlreiche Kollaboration mit dem Regisseur Lukas Matthaei. Von 2012-2014 hatte Reulecke die künstlerische Leitung des Kooperationsprojekts `Bauhaus Tanzen`, in enger Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Dessau, dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin, dem Anhaltischen Theater Dessau sowie dem Studiengang ´Szenischer Raum´ der TU Berlin. 2006 übernimmt Ingo Reulecke an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch die Leitung der Abteilung Tanz bis 2013. Reulecke wird bis 2012 in das Direktorium des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz gewählt und hat seitdem dort eine Festanstellung. Ein Schwerpunkt seines Interesses gilt der real time composition. Seine Performances entstehen in Zusammenarbeit mit TänzerInnen und MusikerInnen.

www.ingoreulecke.com

Lisskulla Moltke-Hoff

Visual artist. Works with film and video in physical form: video sculptures, videogrammes, spaces, installations. Solo exhibitions in Sweden, Mexico and Berlin. Collaborates frequently with other artist, filmmakers and performers. Assistant professor in media and cultural studies, film and video. Living and working in Stockholm.

www.lisskulla.weebly.com

Matthias Bauer

Neben seinem eigenen Solo-Programmen für Kontrabass und Stimme gibt er zahlreiche Konzerte mit Musikern der freien Improvisations-Szene. Als Interpret arbeitete er u.a. mit dem Ensemble Unitedberlin, Ensemble Mosaik, musikFabrik, Ensemble Junge Musik, Asian Art Ensemble, dem Ensemble Resonanz, dem Ictus Ensemble, dem Ensemble Modern Orchestra. Er spielte auf Festivals wie MaerzMusik Berlin, musica viva München, Ultima Oslo, Biennale Venedig, Nuova Consonanza Rom, Donaueschinger Musiktage, Wien Modern, Festival Angelica Bologna/Italien. Er realisierte Bühnenmusiken und Konzepte für improvisierende Musiker. 

www.bauerbass.de

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Book Launch des Katalogs „Prekäre Kunst: Protest & Widerstand“

Samstag, den 6. Februar 2016, 17:00

mit Spoken Words von Lahya (Autorin, Poetin, Kuratorin Fotografin, Aktivistin, Workshop-Teamerin und Sängerin)
http://stefanie-lahya.de/

sowie Musik, Getränken und Gesprächen in informeller Runde.

Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung und Veranstaltungsreihe „Prekäre Kunst: Protest & Widerstand“, die im September und Oktober 2015 in der alpha nova & galerie futura stattgefunden hat.

Herausgegeben von Stacie CC Graham, Katharina Koch und Marie-Anne Kohl, mit Texten von: Bahati, Melody LaVerne Bettencourt, Chantel C, Christa Joo Hyun D’Angelo, Dr. Dr. Daniele Daude, Dr. Stacie CC Graham, Karina Griffith, Katharina Koch, Dr. Marie-Anne Kohl, Julia Lemmle, Sandrine Micossé Aikins, Njideka, Dr. Onur Suzan Nobrega, Iris Rajanayagam, Lerato Shadi.

Das Projekt „Prekäre Kunst: Protest & Widerstand“ setze sich in Form einer Ausstellung, Filmpräsentationen, Spoken Word- und Musikveranstaltungen sowie eines zweitägigen Symposiums mit strukturellen und Alltagsrassismen sowie Sexismen im Berliner Kulturbetrieb auseinander. Insbesondere Schwarze Künstlerinnen und Kuratorinnen sowie Künstlerinnen und Kuratorinnen of Color sind in diesem, mit wenigen Ausnahmen, weder Entscheidungsträgerinnen noch gibt es eine gewichtige Anzahl von selbstgestalteten Räumen, in denen sie sich präsentieren können beziehungsweise sich repräsentiert fühlen. Anhand der Frage nach Möglichkeiten der Aneignung, Unterwanderung oder dem Produzieren alternativer Kontexte entstand ein Dialog über die verschiedenen Strategien, wie kulturschaffende Schwarze Frauen und Frauen of Color strukturellem Rassismus, Alltagsrassismus, Sexismus und den Erfahrungen von Nicht-Repräsentation im weißen Kunstbetrieb entgegenwirken können. Gleichzeitig wurde darüber beraten, inwiefern (Kunst-)Räume wirkliche Inklusion ermöglichen können und welche solidarischen Praxen dafür Voraussetzung sind.

http://www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/projekte/

Stefanie-Lahya Aukongo
Lahya studierte Public Management und Non-Profit-Marketing mit Schwerpunkt (kritische) Entwicklungs- und Afrikapolitik in Berlin. Als Freiberuflerin und machtkritische Künstlerin ist sie heute in den Bereichen NGO-Beratung, Kunst und Bildungsarbeit tätig. Dabei beschäftigen sie sich besonders mit Themen wie Anti-Diskriminierung und Intersektionalität, nicht nur aufgrund eigener Erfahrungen. Lahya engagiert sich für den Panafrikanismus, Menschenrechte, Black matters-Themen und die Gleichberechtigung von gesellschaftlich Benachteiligten und gegen Diskriminierung, indem sie über das, was sie bewegt, empört und inspiriert, schreibt, fotografiert, referiert, teamt, singt und diskutiert. Seit 2014 ist sie Kuratorin und Moderatorin der Spoken Words-Veranstaltung „One World Poetry Night“ in der Werkstatt der Kulturen in Berlin. Ab Januar 2016 wird diese im Familiengarten-Stadtteilzentrum des Kotti e.V. stattfinden. Als Spoken Word-Künstlerin und Autorin ist Lahya regelmäßig auf deutschen Bühnen zu erleben.
http://stefanie-lahya.de/

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