Beratung (Konzeptentwicklung und Antragsstellung) für Frauen aller künstlerischen Bereiche:
 Jeden Donnerstag 16:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung. / Coaching and support in conceptional work and application for women from all artistic fields: Thursdays 4:30 – 6:30 P.M. and on appointment.

ROUND TABLE-Gespräche für Kulturproduzentinnen: Jeden 2. Monat lädt die alpha nova-kulturwerkstatt Frauen aus künstlerischen und kulturproduzierenden Bereichen zum Treffen für inhaltlichen Austausch, Vernetzung, Coaching, Fortbildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit ein. Unter bestimmten Schwerpunkten werden dazu wechselnde Expertinnen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Bildung eingeladen. Für Termine checkt bitte regelmäßig unsere Homepage unter AKTUELL.

AG Feministisches Kuratieren

Termine:

9.3.2017, 17:00-20:00
30.5.2017, 17:00-20:00

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Brainstorming beim 1. Treffen

Die AG Feministisches Kuratieren möchte einen regelmäßigen Austausch zu Perspektiven und Praxen intersektionalen feministischen Kuratierens initiieren.

In einer Gruppe interessierter Kurator*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen wird sich mit Inhalten und Strukturen, Handlungsfeldern und -formaten auseinandergesetzt. Zusammen möchten wir in Richtung eines Leitfadens – oder simply Inspirationen – solidarischen feministischen Handelns in Bezug auf das Feld des Kuratorischen arbeiten. Die Idee dazu kam letzten Sommer während des von der AG Arbeit / Haben und Brauchen anlässlich ihrer Posterpublikation We imagine a persona organisierten Frühstücks auf.

Wir versuchen möglichst vielfältige Erfahrungen, Politiken, Diskurse und Praxen einzubeziehen, die gegenwärtige Feminismen prägen, und diese gemeinsam produktiv zu machen für Fragen wie z.B.: Was verstehen wir überhaupt unter feministischem Kuratieren? Welche Themen, Fragen und Problematiken stellen sich in dieser Hinsicht? Welchen politischen Handlungsbedarf sehen und definieren wir? Was sind die Kontexte, in die wir intervenieren (wollen)? Inwiefern kann von einem Wir gesprochen werden? Wie können solidarische, inklusive Strukturen und Praxen im Kunstfeld aussehen, geschaffen und umgesetzt werden? Welche Allianzen mit weiteren macht- herrschaftskritischen Perspektiven sind heute notwendig? Wie arbeiten wir zusammen?

Dies sind erste Fragen. Wir stellen uns vor, dass die inhaltlichen Schwerpunkte der Treffen jeweils von der Gruppe gemeinsam festgelegt werden und sich jeweils eine oder mehrere Personen finden, das nächste Treffen mit einem diskursiven, künstlerischen oder anderen Input vorzubereiten. Langfristig geht es uns um das gemeinsame Erarbeiten und praktische Umsetzen von Möglichkeiten, ungleichen, ausschließenden und marginalisierenden Strukturen und hegemonialen Repräsentationsformen im Kunstfeld, mit solidarischen und inklusiven Praxen sowie queeren Repräsentationsformen entgegenzutreten.

Das in den Gesprächen und Inputs erarbeitete Wissen wird in einem begleitenden Blog dokumentiert, aufgearbeitet und gebündelt, um es langfristig als Arbeits- und Diskussionsgrundlage für alle nutzbar zu machen.

Initiiert von alpha nova & galerie futura und District.

Die Kunst Kunst kunstgerecht zu fotografieren

Fotografie – Workshop mit Asaf Oren

Samstag, den 22.4.17, 11.00- 17.00 (Mittagspause von 13.30-14.30)
Anmeldung bis zum 15.4. per eMail an mail@alpha-nova-kulturwerkstatt
Kostenbeitrag: 30,- Euro

Wir bitten, die eigene Digitalkamera mitzubringen, dabei spielt es keine Rolle ob dies eine Spiegelreflex oder Kompaktkamera ist. Gerne Stativ mitbringen, wenn vorhanden.

relocatingWie können unaufwendig und technisch simpel die eigenen Arbeiten im Studio oder in der Ausstellungssituation gekonnt fotografiert und dokumentiert werden?
Für künstlerische Portfolios sind eine optimale Präsentation der eigenen Arbeiten seit langem leider unabdingbar. Der Workshop soll vermitteln wie wir uns auch ohne hochprofessionelle Ausrüstung einer guten Fotoqualität nähern können.
Neben einer theoretischen Einführung, die Grundlagen der Digitalfotografie um Licht, Blende, Kamerafunktionen und Dateiformate vermittelt, wird im anschließenden praktischen Teil das Gelernte gleich umgesetzt und besprochen.
Zudem wird vermittelt, wie mit verschiedenen Licht- und Raumsituationen umgegangen werden kann, wie beispielsweise im Ausstellungsraum, dem Atelier oder im Außenraum. Es werden Tipps und Tricks für eher improvisierte Aufnahmen gezeigt, um auch mit komplizierten Voraussetzungen ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.

Asaf Oren ist ein israelischer Künstler und Fotograf und lebt in Berlin. 2007 absolvierte er sein Bachelor Studium im Bereich der Fotografie und Bildenden Kunst an der Wizo Akademie für Design, Israel. Nach seinem Bachelor-Abschluss war Asaf Oren mehrere Jahre Professor für Fotografie am Technion, der größten Technische Hochschule Israels. Kürzlich absolvierte er den Masterstudiengang Kunst im Kontext an der Universität der Künste (UdK), Berlin. Seit insgesamt 10 Jahre arbeitet Asaf Oren als professioneller Fotograf, mit besonderem Interesse an Architekturfotografie und Kunst-Dokumentation. Des Weiteren arbeitet er mit Video und Videoschnitt sowie an Produktionen von Musikvideos, Video-dances und Video-arts. Auch als Künstler beschäftigt sich Asaf Oren hauptsächlich mit Fotografie, aber auch Video, Text und Installationen sind wichtige Teile seiner künstlerischen Werke.

http://www.asaforen.com

Event auf FACEBOOK

Foto: Asaf Oren

Vokale Performancekunst als feministische Praxis

Buchpräsentation, Gespräch & Performance

Freitag, 24.2.2017, 19:30

 

Vokale Performancekunst als feministische Praxis. Meredith Monk und das künstlerische Kräftefeld Downtown New York von 1964 bis 1979

Buchpräsentation
Dr. Marie Anne Kohl

Die vokale Performancekunst ist zuvor als eine in den USA der 1970er Jahre von Frauen initiierte, neue Kunstform definiert worden. Über diese Tatsache der herausragenden Rolle von Frauen als Akteurinnen hinausgehend ist jedoch die Frage, worin die Gründe für diesen Umstand gelegen haben, und inwiefern die vokale Performancekunst selbst als feministische Praxis verstanden werden kann. Dieser Frage folgend und die Akteur_innen sowie die Kriterien der vokalen Performancekunst in den Blick nehmend rückt ein weiterer, bislang unbenannter wichtiger Kontext für die junge Kunstform ins Gesichtsfeld: Der Raum Downtown New York. Das sich ab den 1960er Jahren neu herausbildende künstlerische Kräftefeld Downtown hatte eine ausschlaggebende Bedeutung für die Entstehung der jungen Kunstform. Meredith Monk, die als wichtige Pionierin der vokalen Performancekunst und der so genannten erweiterten Stimmtechniken  gilt, ist zugleich als eine zentrale Figur des künstlerischen Kräftefelds Downtown zu verstehen. Anhand ihrer Arbeiten können paradigmatisch für die frühe vokale Performancekunst deren Kriterien als feministische Praxis und als Downtown-Praxis vorgestellt werden.

MACHINE//BODY, Intersections and Variations

Performance
Muyassar Kurdi

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Foto: Gianna Leo Falcon

In verschiedenen künstlerischen Konstellationen erprobt die Performance-Künstlerin und Musikerin Muyassar Kurdi das kritische Potential von Stimme, um phallogozentristischen Repräsentationsstrukturen zu entfliehen. Ihre Performances konzipiert sie als Experimente, die eine sprachlose, aber keineswegs stumme Kommunikation mit dem Publikum anstreben. Über die Immaterialität der Stimme gelangt Kurdi zur Materialität des Körpers. In ihrer performativen Praxis wendet sie sich der Sound- und Bewegungsimprovisation zu. An vielen Stellen lässt die konzeptuelle Offenheit, wenn auch oft unbemerkt, kritische Inhalte durchsickern. Kurdis neueste Kreation ist ein Zusammenführen von selbst gemachten elektronischen Instrumenten, Skulptur, Stimme und Tanz.

In various artistic constellations, the performance artist and musician Muyassar Kurdi probes the critical potential of the voice regarding phallogocentric structures of representation. Her experimental performances aim at a speechless but by no means silent communication with the audience. Through the immateriality of the voice Kurdi attains the materiality of the body. Muyassar Kurdi’s performative practice consists of sound and movement improvisation. The conceptual openness allows, often unnoticed, the leaking of critical thoughts. Kurdi’s newest creation is an assemblage of home-made electronic instruments, sculpture, voice and dance.

 

Marie-Anne Kohl ist promovierte Musikwissenschaftlerin mit einem kulturwissenschaftlichen, postkolonialen und feministischen Schwerpunkt. Derzeit ist sie als Postdoc wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Musiktheater an der Universität Bayreuth. Zuvor hatte sie von 2012-2015 gemeinsam mit Katharina Koch die Künstlerische Leitung der alpha nova kulturwerkstatt & galerie futura inne.

Muyassar Kurdi is a Brooklyn-based interdisciplinary artist. Her work encompasses sound, extended vocal technique, performance art, movement, photography, and film. She has toured extensively in the U.S. and throughout Europe, including the Netherlands, Denmark, Italy, France, Switzerland, Germany, Austria, and the UK in both England and Scotland. Kurdi studied voice and dance with legendary vocalist, dancer and recording artist Meredith Monk via The House Foundation, as well as learning the Japanese dance tradition of Butoh with Tadashi Endo, director of the Butoh Center MAMU. She also explored Butoh with Mexican master of the form Diego Piñon among others throughout Chicago, NYC, Berlin, and Vienna. She currently studies with Juilliard faculty member Janis Brenner, also a member of the Meredith Monk Vocal Ensemble.
Muyassar Kurdi ist eine in Brooklyn ansässige Künstlerin, die mit Sound, Gesangstechnik, Performance-Kunst, Bewegung, Fotografie und Film arbeitet. Kurdi komponiert Musik für Gesang, Harmonium, Klavier, Leier, Autoharp und Theremin, sowohl solo als auch in Kollaborationen. Kurdi studierte Stimme und Tanz bei Meredith Monk und den japanischen Tanz Butoh bei Tadashi Endo, dem Direktor des Butoh Centre MAMU in Göttingen, und Diego Piñon. Gegenwärtig studiert sie bei Janis Brenner, Mitglied der Juilliard Fakultät und des Meredith Monk Vocal Ensemble. Sie tourt in den USA und in vielen Ländern Europas.

http://muyassarkurdi.com/

Event auf FACEBOOK

Die Veranstaltung findet in kuratorischer Zusammenarbeit zwischen Lawinia Rate und alpha nova & galerie futura statt.

Konflikten klarer & gelassener begegnen

Rhetorik-Empowerment-Training für Frauen*

mit Julia Lemmle

Sonntag, 11.12.2016 / 11:00 – 17:00

Verbindliche Voranmeldung bis zum 4.12. unter mail@alpha-nova-kulturwerkstatt.de
Unkostenbeitrag: 40-50 Euro nach Selbsteinschätzung

 

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Die Kollegin, die einfach mein Nein nicht hört, der Auftraggeber, der im Nachhinein noch mehr fordert, die Freundin, die sich nicht an Terminabsprachen hält oder das bevorstehende familiäre Beisammensein unterm Weihnachtsbaum, das ganz besonders nett und gemütlich sein soll, oft aber schon im Vorfeld zu Streit und Ärger führt – wir kennen solche Situationen, die uns Kraft kosten, weil wir nicht (mehr) wissen, wie wir damit umgehen sollen. Vielleicht haben wir schon einige Strategien versucht, vielleicht befürchten wir negative Folgen, wenn wir das Problem direkt ansprechen.
Der Workshop bietet die Gelegenheit, hilfreiche Zugänge, Techniken & Strategien zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten anhand der eigenen Beispiele kennenzulernen.
Dabei geht es im ersten Schritt um die innere Selbst-Klärung und Bewusstheit des eigenen Ziels.
Was ist es tatsächlich, dass mich so ärgert oder traurig macht? Was will ich mit dem Gespräch erreichen? Welche Art von Beziehung wünsche ich mir mit der/dem Anderen?
Im zweiten Schritt gibt es die Gelegenheit kommunikative Methoden direkt praktisch zu erproben.
Die Verbindung mit Körpersprache, Haltung und Atmung zieht sich durch den Tag. Das Seminar richtet sich nach den Bedürfnissen & Wünschen der Teilnehmerinnen. Praxis-Übungen, gegenseitige Bestärkung und Spaß stehen im Vordergrund!
Trainerin: Julia Lemmle – Veränderung begleiten – ist Coach und Kommunikationstrainerin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Empowerment und Selbstsorge für Frauen*. Überzeugungskraft entsteht durch (innere) Klarheit und Präsenz – deshalb arbeitet sie auch mit Methoden aus dem Theater und Achtsamkeitsübungen.

Feministische Räume in Kunst und Politik. Ein generationsübergreifendes Gespräch

Donnerstag, den 25.8.2016, 19:00

im Projektraum Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Podiumsgespräch mit:

Sharon Adler, Gründerin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin – Online Magazin für Frauen, Fotografin, Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN – Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft

Madeleine Bernstorff, Filmkuratorin, Filmemacherin, Autorin, Dozentin

Teena Lange, Kuratorin für Performance Kunst, Künstlerische Leiterin Grüntaler9, Mitglied im Rat für die Künste

Sandrine Micossé-Aikins, Kuratorin, Kunstwissenschaftlerin, Aktivistin, Kuratorin, Kunstwissenschaftlerin, Aktivistin, Geschäftsleitung Kubinaut – Berliner Projektfonds kulturelle Bildung

Moderatorin: Dr. Marie-Anne Kohl (Universität Bayreuth, Co-Leiterin alpha nova & galerie futura 2012-2015)

Hommage an Gulabi Gang, Anna S. von Holleben, Welcome to Futuristan, 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem intergenerativen Gespräch soll der Frage nachgegangen werden, wie feministische Fragestellungen und Positionierungen für künstlerisches Arbeiten an Gesellschafts-, Lebens- oder Subjektentwürfen produktiv gemacht werden konnten, es zukünftig können und welche (Re)präsentationsräume dafür geschaffen werden müssen. Feministisches Kunstproduzieren steht seit jeher in enger Verknüpfung mit politischer Positionierung. Die vornehmlichen Auseinandersetzungen mit Körper, Sexualität, Identität und weiblicher Erfahrung der 1970er Jahre haben sich diversifiziert und neue Inhalte sind dazugekommen. Gegenwärtig stehen oft Fragen nach dem Zusammenwirken verschiedener Identitätsmerkmale und nach Repräsentationspraxen zur Debatte, aber auch nach Erfahrungen von Ungleichheit, Ausschlüssen und die Reflexion von machtvollen Strukturen, deren Teil jede_r einzelne ist. Im Panel möchten wir verschiedene Perspektiven diskutieren, die heutige und zukünftige  Selbstverständnisse und Motivationen feministischer Kunstproduktionen hinsichtlich ihrer Inhalte, Sichtbarkeiten und Bedingungen thematisieren. Gibt es angesichts tiefgreifender globaler Krisen vermehrt das Bedürfnis, sich zum Weltgeschehen zu positionieren? Was könnte feministische Verortung in dieser Hinsicht ausmachen und wo finden Feminismen ihre identitätsstiftenden Fragen über die Themenkreise der Geschlechteridentitäten und Geschlechtergerechtigkeit hinaus? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten für feministische Fragestellungen in der Kunst bietet die Kooperation mit institutionellen, mit kommerziellen Orten oder Räumen der freien Szene, welche virtuelle Plattformen mit einschließen? Die Frage nach (Re)präsentationsformen und -orten bedarf auch einer kritischen Auseinandersetzung damit, wer die Akteur_innen der jeweiligen Räume sind und welche unterschiedlichen Privilegien und Ressourcen sie haben.

In Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

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Das Podiumsgespräch ist Teil des Rahmenprogramms von WELCOME TO FUTURISTAN. 30 Jahre galerie futura

Meerjungfrau, Cyborg, Hydra, Hexe und …?

Feministische Manifeste und ihre Identifikationsfiguren. Eine Einladung zur utopischen Spekulation

Performance -Workshop, Sonntag, den 14.8.2016, 15:00-18:00

Felicita Reuschling mit ninotschka in Kooperation mit v.a.m.p.s. und Joel Vogel

 

 

In dem Workshop wollen wir angeregt von Figuren aus Manifesten und feministischen Gegen-Erzählungen einen affektiven und kreativ-performativen Zugang zur Thematik der utopischen Spekulation ermöglichen. Anhand von ambivalenten symbolischen Figuren wie Meerjungfrau, Cyborg, Hexe, Hydra oder Gorilla, die historisch und je nach Perspektive immer wieder anders gedeutet wurden, wollen wir Herausforderungen und Potentiale für die Gegenwart von feministischen Utopien ausloten.
Der Workshop ist eine Einladung zur gemeinsamen Performance und Reflexion der eigenen Erfahrungen, zu dem wir einen Fundus für die Ausgestaltung der Figuren zur Verfügung stellen.

Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Feministische Manifeste setzt thematisch „Feminist Stories – Strategien der Wieder/Aneignung“ (Felicita Reuschling 2015) fort, indem sie die gegenwärtigen Motivationen für eine Aktualisierung feministischer Theorie und künstlerischer Praxis seit 1968 im intergenerationellen Dialog erforschen.

Veranstaltung bei FACEBOOK

Bild: Laura Maikowski

Welcome to Futuristan. 30 Jahre galerie futura

Erlebbares Archiv 18.5. – 30.7.2016, Do. 13-19 Uhr, Fr.-SA. 16-19 Uhr + Rahmenprogramm

Ausstellung Welcome to Futuristan im Kunstquartier Bethanien 6.8.-27.8.2016, täglich 14-19 Uhr + Rahmenprogramm

GESAMTPROGRAMM

Strategisches Frühstück für Kulturarbeiter*innen

Posterlaunch der AG Arbeit am Sonntag 26.6.2016 von 11 – 14 Uhr

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Das Poster der AG Arbeit beschäftigt sich mit den Ausschlüssen und Ungleichheiten, die das Kunstfeld prägen und thematisiert die prekären Arbeitsbedingungen von Kulturarbeiter*innen in dieser Stadt. Wir nutzen das gemeinsame Frühstück um uns zu einzelnen Schwerpunkten des Posters auszutauschen, in Kleingruppen weiterzuarbeiten und uns mit euch zu vernetzen.
Bitte bringt eine Kleinigkeit für das gemeinsame Frühstück mit.

Die AG Arbeit ist Tatjana Fell, Alice Münch, Inga Zimprich, Moira Zoitl und hat sich im Rahmen von Haben und Brauchen im Februar 2014 gegründet. Wir beschäftigen uns mit künstlerischer Arbeit ausgehend von unseren persönlichen Erfahrungen, die wir gemeinsam politisieren. Wir treffen uns regelmäßig ein Mal im Monat.

http://www.habenundbrauchen.de/2015/12/ag-arbeit/

https://www.facebook.com/events/1108782692513226/

Das Poster wurde gefördert durch die Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin

Künstlerinnen International

Videoinstallation und Gespräch mit der Künstlerin Michaela Melián

19. Mai 2016, 19:00

kuratiert und moderiert von Felicita Reuschling

Die Installation „Silvia Bovenschen und Sarah Schumannn“ 2012 von Michaela Melián portraitiert die beiden Feministinnen in der Rückschau auf die gemeinsam organisierte Ausstellung „Künstlerinnen International“ 1977. Die Künstlerin Melián  formuliert mit ihrer Arbeit eine Form von feministischer Genealogie, die als Bezugspunkte ihrer eigenen Geschichte sichtbar gemacht werden. Im Gespräch mit Melián werden von der künstlerischen Arbeit ausgehend die Bedeutung feministischer Genealogien und die gesellschaftliche Sichtbarkeit/Relevanz von Künstlerinnen heute thematisiert. Bedeutungen und Nachwirkungen der Ausstellung „Künstlerinnen International“ sollen im Dialog mit der Künstlerin exemplarisch diskutiert und beleuchtet werden, was feministische Perspektiven damals und heute sichtbar machen können. Auch in ihrer aktuellen Einzelausstellung „Electric Ladyland“  im Lenbachhaus München (bis 12.6.2016) führt die Künstlerin unter anderem ein Anliegen fort, das sich konsequent durch ihr Werk zieht: von der Geschichtsschreibung übergangene Frauen, die für die Kulturgeschichte eine Rolle spielten, erfahren eine Sichtbarkeit. In „Electric Ladyland“  geht es indes nicht um eine historische Persönlichkeit, sondern um eine fiktive, um die Kunstfigur der Olympia aus Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von 1881 – ein Werk zu Beginn der Pariser Moderne.

Michaela Melián ist Künstlerin und Musikerin, Mitglied der Gruppe F.S.K., Professorin für zeitbasierte Medien an der HfbK Hamburg. Melián lebt in München und Hamburg.
http://www.michaelamelian.net/Michaela_Melian/Michaela_Melian.html

Felicita Reuschling, ist als freie Kulturproduzentin, Autorin und Herausgeberin in Berlin tätig, schwerpunktmäßig interessiert an einem Dialog zwischen unterschiedlichen feministischen Generationen und Positionen in Geschichte und Gegenwart.

Die Veranstaltung ist eine Fortsetzung der unabgeschlossenen Reihe „Feminist Stories – Strategien der Wieder/Aneignung“, kuratiert von Felicita Reuschling.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms zum 30jährigen Jubiläum der galerie futura statt. Gesamtprogramm

Veranstaltung auf facebook

Bild: Michaela Melián, „Silvia Bovenschen und Sarah Schumann“, 2012, 3 channel video and audio installation (detail), 60 min
VG Bildkunst